Auf dieser Seite beschreibe ich meine Aquarienschnecken.
Neben dem Nutzen für das Aquarium faszinieren mich das Verhalten, die Form, die Färbung und der beruhigende Aspekt beim Beobachten.
Auf meiner Seite www.wildformen.de, welche sich hauptsächlich mit den Wildformen Lebendgebärender Zahnkarpfen beschäftigt, habe ich den Aquarienschnecken einen kleinen Extrabereich mit aktuellen und weiterführenden Informationen eingerichtet.
Perlhuhnschnecke (Tylomelania sp. "yellow")
Diese aus Sulawesi stammende und farblich sehr attraktive Schnecke fühlt sich in Aquarien mit relativ feinem Bodengrund wohl.
Sie ist lebendgebärend und erreicht eine Gehäuselänge von ca. 6 cm.
Als Richtwerte für das Wasser können folgende Angaben gelten:
Wassertemperatur: 22 - 30 °C
ph-Wert: 6,5 - 8,5
Gesamthärte: 10 - 20 °dGH
Futter
Die Ernährung der Schnecke unterscheidet sich nicht von der anderer Schnecken. Laub und Holz sollte im Aquarium vorhanden sein. Es wird auch im Mulm nach Fressbarem gesucht.
Trockenfutter wird ebenfalls gerne genommen.
Die Zucht dieser Schneckenart sollte nicht problematisch sein. Tylomelania ist getrenntgeschlechtlich und lebendgebärend.
Nadel-Kronenschnecke (Melanoides tuberculatus)
(umgangssprachlich: Turmdeckelschnecke)
Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet dieser Schnecke reicht von Ostafrika bis Südostasien. Aufgrund von Verschleppung durch den Menschen kommt sie inzwischen auch im inopazifischen Raum, im karibischen Raum und in Europa vor.
Das bis ca. 3 cm große Gehäuse weist zwischen 10 und 15 Windungen auf.
Die Turmdeckelschnecke ist lebendgebärend und getrenntgeschlechtlich, vermehrt sich aber hauptsächlich parthenogenetisch (Weibchen vermehren sich ohne Befruchtung). Die Nachkommen sind gentisch identische Klone und somit auch weiblich.
Was das Wasser betrifft ist die Turmdeckelschnecke sehr tolerant.
Wassertemperatur: 18 - 30 °C
ph-Wert: 5 - 8,5
Gesamthärte: 5 - 25 °dGH
Futter
Fischfutterreste, Algen, Detritus (verrottende Pflanzenteile), Aas und selbst Kot anderer Aquarienbewohner werden von den Turmdeckelschnecken gefressen und so zu unschädlichem Mulm verarbeitet. Auf der Futtersuche lockern sie den Boden auf, belüften ihn somit und verhindern Faulstellen. Auch Gemüse wird gerne gefressen.
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